Im Austausch wurden aktuelle Herausforderungen thematisiert – allen voran die geplante Dienstzeitreform. „Statt den 1. Mai für ideologische Aufmärsche zu nutzen, besuchen wir jene Menschen, die auch an Feiertagen Dienst leisten und damit unser Zusammenleben sichern. Ihnen und allen fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gebührt unser aufrichtiger Dank“, betonen ÖAAB-Bezirksobfrau Michaela Reichinger und OÖVP Bezirksparteiobmann LAbg. Klaus Mühlbacher.
Ein besonderer Dank gilt allen Sicherheitskräften und Blaulichtorganisationen, die rund um die Uhr – auch an Sonn- und Feiertagen – für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz sind. „Ihre Arbeit ist unverzichtbar und verdient höchste Anerkennung“, so die Vertreterinnen und Vertreter des ÖAAB.
Erfreulich ist zudem die bevorstehende Übersiedlung der Polizeiinspektion Braunau in das neue Gebäude in der Salzburger Vorstadt, zu der die OÖVP Braunau bereits jetzt schon alles Gute und einen erfolgreichen Start am neuen Standort wünschte.
Der Tag der Arbeit steht für den ÖAAB klar im Zeichen der Wertschätzung. Arbeit habe einen unschätzbaren Wert – sie sichere nicht nur den Lebensunterhalt, sondern ermögliche auch persönliche Entfaltung und gesellschaftlichen Fortschritt. Daher gelte: Leistung müsse sich lohnen und entsprechend anerkannt werden.
Auch auf Landesebene wird dieser Grundsatz konsequent verfolgt. „Wer arbeitet, sich anstrengt und Verantwortung übernimmt, muss auch mehr davon haben“, wird betont.
In den vergangenen Monaten wurden dazu wesentliche Maßnahmen umgesetzt:
Die Aktivpension schafft Anreize, über das reguläre Pensionsalter hinaus tätig zu bleiben. Bis zu 15.000 Euro jährlich können steuerfrei dazuverdient werden, zusätzlich entfallen Pensionsbeiträge.
Pflegeberufe werden ab 2026 offiziell als Schwerarbeit anerkannt. Das ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen einen früheren Pensionsantritt und stellt eine wichtige Form der Wertschätzung dar.
Für Pendlerinnen und Pendler wurde der Pendlereuro deutlich erhöht und auf 6 Euro pro Kilometer und Jahr verdreifacht. Damit erfolgt eine spürbare Entlastung für all jene, die täglich weite Arbeitswege zurücklegen.
